Unsere Empfehlungen für deine Reise nach
Costa Rica
Costa Rica ist ein Land, das man nicht nur besucht, sondern erlebt. Du wanderst morgens durch dichten Regenwald, beobachtest Affen und Faultiere in freier Natur und stehst wenige Stunden später an einem wilden Pazifikstrand. Dazu kommen Vulkane, Wasserfälle, türkisfarbene Flüsse und eine Tierwelt, die mich bis heute noch begeistert.
Costa Rica war fünf Jahre lang mein Zuhause. In dieser Zeit habe ich viele bekannte Reiseziele, aber auch ruhigere Orte und echte Geheimtipps kennengelernt. Hier teilen Javi und Ich unsere persönlichen Erfahrungen und ehrlichen Empfehlungen: welche Orte sich wirklich lohnen, welche Erlebnisse du nicht verpassen solltest und wie du teure Fehler und unnötige Enttäuschungen auf deiner Reise vermeidest.
Wir wünschen dir eine unvergessliche Zeit in Costa Rica, ganz viele besondere Erlebnisse und natürlich: Pura Vida!



Welche Orte lohnen sich wirklich?
Costa Rica hat unzählige schöne Orte – von Vulkanen und Regenwäldern bis zu Traumstränden an zwei verschiedenen Küsten. Wenn du das Land zum ersten Mal besuchst, gehören diese Orte für uns zu den Highlights:
La Fortuna & Vulkan Arenal: Dichter Regenwald, heiße Quellen, beeindruckende Wasserfälle und der Vulkan Arenal im Hintergrund machen La Fortuna zu einem der vielseitigsten Reiseziele des Landes. Hier kannst du wandern, Tiere beobachten oder einfach in einer Thermalquelle entspannen.
Guanacaste: Wenn du lange Sandstrände, spektakuläre Sonnenuntergänge und echtes Pazifikgefühl suchst, solltest du Guanacaste einplanen. Neben bekannten Orten wie Tamarindo findest du hier auch viele ruhigere Strände und kleine Küstenorte
Manuel Antonio: Ja, Manuel Antonio ist touristisch – aber der Nationalpark und seine Strände sind trotzdem wunderschön. Hier treffen dichter Regenwald, weiße Sandstrände und eine große Chance auf Affen, Faultiere und andere Tiere aufeinander.
Cahuita: Der Cahuita-Nationalpark gehört für uns zu den schönsten Parks Costa Ricas. Der Wanderweg führt direkt am karibischen Meer entlang und unterwegs kannst du besonders viele Tiere entdecken. Danach wartet der Strand – eine ziemlich perfekte Kombination.
Nationalpark Tenorio & Río Celeste: Das intensive Türkisblau des Río Celeste sieht fast unwirklich aus. Ein Wanderweg durch den Regenwald führt dich zum Wasserfall und zu weiteren Stellen entlang des Flusses. Ein besonderes Naturerlebnis, das sich wunderbar mit La Fortuna verbinden lässt.
Corcovado & Osa-Halbinsel: Für Tierbeobachtungen ist Corcovado unsere klare Nummer eins. Der abgelegene Nationalpark zählt zu den wildesten Regionen des Landes und bietet dir die Chance, Tapire, Affen, Aras und mit viel Glück sogar größere Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen.
Puerto Viejo: In Puerto Viejo erwartet dich ein ganz anderes Costa Rica: karibische Lebensfreude, Palmenstrände, Reggae, kleine Restaurants und eine entspannte Atmosphäre. Der Ort eignet sich perfekt, um Puerto Viejo, Cahuita und die umliegenden Strände miteinander zu verbinden.
Unsere Geheimtipps in Costa Rica
Neben den bekannten Nationalparks und Urlaubsorten gibt es in Costa Rica viele besondere Plätze, die auf den klassischen Reiserouten leicht übersehen werden. Diese Ausflugsziele und Strände gehören zu unseren persönlichen Geheimtipps:
Playa Barrigona: Dieser wilde, von üppiger Natur umgebene Strand liegt unweit von Sámara, ist aber deutlich ruhiger als die bekannten Strände der Region. Der helle Sand, das türkisfarbene Wasser und die nahezu unberührte Umgebung machen Barrigona zu einem unserer liebsten Strände. Die Zufahrt kann allerdings etwas abenteuerlich sein – besonders in der Regenzeit solltest du dich vorher über den Straßenzustand informieren.
Pozas Los Coyotes: In der Nähe von Liberia verstecken sich zwischen Felsen und Wald mehrere natürliche Becken mit überraschend klarem, türkisblauem Wasser. Du kannst durch kleine Schluchten wandern, baden und dich auf einem Reifen durchs Wasser treiben lassen. Ein tolles Ausflugsziel, wenn du Guanacaste einmal abseits der Strände erleben möchtest.
Playa Conchal: Ganz geheim ist Playa Conchal zwar nicht mehr, dennoch gehört sie für uns zu den schönsten Stränden Costa Ricas. Statt gewöhnlichem Sand besteht der Strand zu einem großen Teil aus winzigen Muschelstückchen, die das Wasser besonders klar und türkis wirken lassen. Komm möglichst früh am Morgen, bevor es voller und heißer wird.
Wasserfälle von Montezuma: Eine kurze Wanderung durch den tropischen Wald führt zu mehreren Wasserfällen und natürlichen Becken. Besonders schön ist die Kombination aus Bewegung, Dschungel und einer anschließenden Abkühlung im Wasser. Nimm feste Schuhe mit, da der Weg je nach Wetter rutschig sein kann.
Playa San Miguel: Wenn du einen langen, ruhigen Strand ohne große Hotelanlagen und Menschenmassen suchst, bist du hier richtig. Playa San Miguel liegt an der weniger touristischen Küste der Nicoya-Halbinsel und eignet sich perfekt für ausgedehnte Spaziergänge, einen entspannten Strandtag und wunderschöne Sonnenuntergänge.
Catarata Llanos de Cortés bei Bagaces: Dieser breite Wasserfall stürzt über eine von Pflanzen bewachsene Felswand in ein natürliches Becken mit kleinem Sandstrand. Er ist relativ leicht erreichbar und deshalb ein schöner Zwischenstopp, wenn du zwischen Guanacaste und La Fortuna unterwegs bist. Unter der Woche und am frühen Morgen ist es meist deutlich ruhiger.
Die schönsten Aktivitäten
Costa Rica ist vor allem wegen seiner beeindruckenden Natur und Tierwelt so besonders. Die folgenden Touren und Erlebnisse haben wir selbst gemacht und können sie aus eigener Erfahrung empfehlen:
Wal- und Delfinbeobachtung: Eine Bootstour auf dem Pazifik gehört zu den Erlebnissen, die man so schnell nicht vergisst. Besonders gute Ausgangspunkte sind Sámara und Uvita sowie Drake Bay auf der Osa-Halbinsel. Wenn plötzlich Delfine neben dem Boot auftauchen oder ein Wal aus dem Wasser kommt, ist Gänsehaut garantiert.
Schnorcheltour zur Isla del Caño: Von Drake Bay geht es mit dem Boot zur Isla del Caño, einem der schönsten Orte zum Schnorcheln in Costa Rica. Im klaren Wasser kannst du bunte Fische, Meeresschildkröten, Rochen und mit etwas Glück sogar kleine Haie entdecken. Bei der von uns empfohlenen Tour ist außerdem ein Mittagessen enthalten.
→ Schnorcheltour zur Isla del Caño ansehen*
Geführte Tour durch den Corcovado-Nationalpark: Für Tierbeobachtungen ist Corcovado unsere klare Nummer eins. Mit einem erfahrenen Guide entdeckst du Tiere, an denen du allein vermutlich vorbeilaufen würdest. Affen, Aras, Nasenbären und Tapire leben hier noch in einer der ursprünglichsten Regionen Costa Ricas.
→ Corcovado-Tour ansehen*
Geführte Nachttour: Nach Sonnenuntergang erwacht im Regenwald eine völlig andere Welt. Mit einem Guide kannst du Frösche, Schlangen, Spinnen, schlafende Vögel und viele weitere nachtaktive Tiere entdecken. Da sich Nachttouren sowohl in La Fortuna als auch in Monteverde lohnen, kannst du einfach die Tour auswählen, die besser zu deiner Route passt.
→ Nachttour in La Fortuna ansehen*
→ Nachttour in Monteverde ansehen*
Regenwald- und Schokoladentour in La Fortuna: Bei dieser Tour erfährst du, wie Kakao angebaut und aus der Frucht schließlich Schokolade hergestellt wird. Gleichzeitig entdeckst du den Regenwald rund um La Fortuna und lernst mehr über seine Pflanzen und Tiere – natürlich darfst du die Schokolade am Ende auch probieren.
→ Regenwald- und Schokoladentour ansehen*
Ziplining über dem Nebelwald von Monteverde: Hoch über den Baumkronen durch den Nebelwald zu fliegen, ist eines der aufregendsten Erlebnisse in Costa Rica. Die langen Seilrutschen bieten dir nicht nur Nervenkitzel, sondern auch eine völlig neue Perspektive auf den dichten, grünen Regenwald. Das ist ein unvergessliches Erlebnis.
→ Ziplining-Tour in Monteverde ansehen*
Río Celeste und Nationalpark Tenorio: Das intensive Türkisblau des Río Celeste wirkt fast unwirklich. Ein Wanderweg führt durch den Regenwald zum berühmten Wasserfall und zu weiteren besonderen Stellen entlang des Flusses. Mit einem vorab gebuchten Ticket kannst du deinen Besuch einfacher planen.
→ Ticket für Río Celeste und den Nationalpark Tenorio ansehen*
Bootstour durch die Mangroven: Bei einer ruhigen Bootsfahrt durch die Mangroven im Palo-Verde-Nationalpark kannst du Krokodile, Affen und zahlreiche Vogelarten beobachten. Das Erlebnis ist weniger abenteuerlich als Ziplining, aber gerade deshalb eine wunderschöne Möglichkeit, die Tierwelt entspannt vom Boot aus zu entdecken.
Sonnenuntergang in Guanacaste: Nicht jedes unvergessliche Erlebnis muss Geld kosten. Ein Sonnenuntergang an einem der Strände Guanacastes, wenn sich der Himmel über dem Pazifik orange, rosa und rot färbt, gehört für uns zu den schönsten Momenten in Costa Rica.





So kannst du in Costa Rica sparen
Costa Rica gehört nicht zu den günstigsten Reiseländern. Mit ein wenig Planung kannst du deine Kosten aber deutlich reduzieren:
Mietwagen frühzeitig buchen: Besonders in der Hauptsaison steigen die Preise schnell und günstige Fahrzeuge sind früh ausgebucht. Über unsere Vergleichsplattform kannst du verschiedene Mietwagenanbieter miteinander vergleichen und laut Anbieter bis zu 70 % sparen.
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In der Nebensaison reisen: Zwischen April und Juni sowie im Oktober und November sind Mietwagen und Unterkünfte häufig deutlich günstiger. Es regnet zwar öfter, dafür ist die Landschaft wunderschön grün und viele Orte sind weniger überlaufen.
Kostenlose Erlebnisse einplanen: Touren und Eintritte können in Costa Rica schnell teuer werden. Plane deshalb auch Strandtage, Flüsse, Aussichtspunkte und Spaziergänge ein. Viele Tiere kannst du sogar am Straßenrand, rund um deine Unterkunft oder mit etwas Glück direkt vom Strand aus beobachten.
In einheimischen Sodas essen: Kleine costa-ricanische Restaurants, sogenannte Sodas, sind meistens günstiger als touristische Restaurants. Dort bekommst du große Portionen und typische Gerichte wie Casado, Reis mit Bohnen, Fleisch oder Fisch und Salat.
Sicherheit in Costa Rica
Costa Rica lässt sich grundsätzlich gut bereisen, trotzdem solltest du – wie in vielen Reiseländern – aufmerksam unterwegs sein. Vor allem Gelegenheitsdiebstähle kommen regelmäßig vor. Lass deshalb keine Wertsachen sichtbar im Mietwagen liegen, nimm Handy, Kamera und Rucksack auch bei einem kurzen Stopp mit und behalte deine Sachen am Strand im Blick. Nach Einbruch der Dunkelheit solltest du abgelegene Gegenden und einsame Strände meiden und dich vor Ort erkundigen, welche Gebiete sicher sind.
Auch eine gute Reiseversicherung gehört für uns zu jeder Reise. Wir nutzen Genki und schätzen besonders, dass wir weltweit selbst entscheiden können, zu welchem lizenzierten Arzt, Krankenhaus oder welcher Privatklinik wir gehen.
Arztkosten und Unterlagen können anschließend unkompliziert online zur Erstattung eingereicht werden. So musst du dir im Krankheitsfall nicht erst Gedanken darüber machen, welche Klinik du besuchen darfst, sondern kannst dich auf das Wichtigste konzentrieren: schnell wieder gesund zu werden.



Praktische Reisetipps
Damit du teure Überraschungen und Enttäuschungen vermeidest, haben wir hier unsere wichtigsten praktischen Reisetipps für Costa Rica zusammengefasst:
In Colones bezahlen: Obwohl du fast überall mit US-Dollar bezahlen kannst, ist der Wechselkurs in Geschäften und Restaurants nicht immer vorteilhaft. Bezahle deshalb besser in der Landeswährung Colones und wähle auch bei Kartenzahlungen immer Colones aus.
Debitkarte für gute Wechselkurse: Wir verwenden auf Reisen Revolut und sind besonders mit den guten Wechselkursen und der einfachen Bedienung über die App zufrieden. Im kostenlosen Standard-Abo kannst du außerdem einen begrenzten Betrag ohne zusätzliche Revolut-Gebühr wechseln und Bargeld abheben.
Lieber einen 4×4 wählen: Ein Geländewagen ist nicht auf jeder Strecke zwingend notwendig, gibt dir aber mehr Freiheit – besonders in der Regenzeit sowie auf abgelegenen Straßen in Guanacaste und auf der Osa-Halbinsel. Frage am besten auch bei deinen Unterkünften nach, wie die Zufahrt ist.
Die passende Reisezeit wählen: An der Pazifikküste dauert die trockenste Reisezeit ungefähr von Mitte Dezember bis Ende April. Dann ist das Wetter meist sonniger, aber die Preise auch höher. Von Mai bis November ist die Landschaft besonders grün und die Preise sind häufig niedriger. An der Karibikküste gelten andere Wetterbedingungen: Dort zählen September und Oktober oft zu den trockeneren Monaten.
Genügend Zeit einplanen: Für eine Rundreise solltest du mindestens zwei Wochen mitbringen, besser noch drei. Die Entfernungen sehen auf der Karte oft kurz aus, durch kurvige Straßen und langsamen Verkehr dauern Fahrten aber meistens länger als erwartet.
Internet: Um teure Roamingkosten und den Spießrutenlauf bei der Suche nach einer lokalen SIM-Karte zu vermeiden, nutzen wir auf Reisen die eSIM von Saily. Du kannst sie bereits vor deiner Reise installieren und hast direkt nach deiner Ankunft Internet. Dein Datenpaket verwaltest du ganz einfach über die App.
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